Dryas/Goldfinch Verlagspost Dezember 2015

Liebe Leserinnen und Leser,

in einer Woche ist Weihnachten und die meisten von Ihnen schwanken vermutlich zwischen Weihnachtsstress und Vorfreude hin und her. Aber wir wissen ja alle, dass es an Weihnachten nicht um die Geschenke geht. Der Klassiker, um jeden daran zu erinnern, ist Dickens’ „A Christmas Carol“, das derzeit häufig in der modernen Version mit Bill Murray in Dauerschleife auf allen Sendern läuft. Dem Verfasser dieser Erzählung und der Grafschaft Kent, in der er einen Teil seiner Jugend verbrachte und sich von einigen Orten dort inspirieren ließ, widmet sich unser Dezember-Newsletter.

A Christmas Carol

„Marley war tot, damit wollen wir anfangen. Ein Zweifel darüber kann nicht stattfinden. Der Schein über seine Bestattung wurde von dem Geistlichen, dem Küster, dem Leichenbesorger und den vornehmsten Leidtragenden unterschrieben. Scrooge unterschrieb ihn und Scrooges Name wurde auf der Börse respektiert, wo er ihn nur hinschrieb. Der alte Marley war so tot wie ein Türnagel.“ So beginnt eine der wohl populärsten Weihnachtsgeschichten.

Ihr Verfasser Charles Dickens wurde 1812 geboren und lernte in seinem Leben viele Facetten der viktorianischen Gesellschaft kennen. Was dazu führte, dass er in seinen Romanen glaubhaft soziale Probleme darstellen konnte. Sein Vater war Marineschreiber in Portsmouth, dann zog die Familie nach Chatham in Kent und schließlich nach London, wo der Vater 1823 wegen seiner Schulden ins Gefängnis kam. Charles arbeitete in dieser Zeit in einer Lagerhalle, um die Familie zu unterstützen. Eine Erfahrung, die er unter anderem in „David Copperfield“ verarbeitete. Als Charles Dickens 1870 starb, war er ein vermögender Mann, reich geworden vor allem durch Immobilienkäufe und seine Bücher.

Die Docks von Chatham in Kent, wo Charles’ Vater arbeitete, sind heute übrigens ein Museum (http://www.thedockyard.co.uk/). Charles’ Vater John nahm Charles häufiger mit zu den Docks, ebenfalls ein Element, das in seine Geschichten einfloss. Es lag nahe, die Docks daher auch als Drehort zu verwenden, die BBC-Verfilmungen von „Little Dorrit“ und „Oliver Twist“ entstanden zum Teil dort.

 

Generell lohnt sich für Dickens-Fans eine Reise nach Kent. In der Anfangsszene von „Great Expectations“ besucht Pip das Grab seiner Familie. Diese Szene spielt auf dem Friedhof der St James Church in Cooling (http://www.coolingchurch.org.uk/). Ebenfalls auf einem realen Vorbild basiert das Haus von Miss Haversham, der unglücklichen Braut aus „Great Expectations“. Das Restoration House in Rochester ist heute ebenfalls ein Museum (http://www.restorationhouse.co.uk/).

Doch von Kent nun zu Canterbury in Kent.

Buchtipp: Canterbury Serenade

Eine Krimi aus Kent von Gitta Edelmann

Die erfolgreiche Autorin Ella Martin recherchiert für ihre neue Romanreihe in Canterbury. Als sie beim Einkaufen auf deutsche Touristinnen trifft, die ihre Reiseleiterin Eve vermissen, bietet sie ihnen an, für sie zu dolmetschen. Auch die Polizei und das Reisebüro bauen auf ihre Deutschkenntnisse und im Nu steckt Ella mitten in den Ermittlungen zu einem Raubüberfall, dem Eve zum Opfer gefallen ist. Dabei will Ella eigentlich nur ihren Roman schreiben. Doch langsam, aber sicher kommt ihr der Verdacht, dass Eve ermordet wurde. 

Neben der Aufklärung des Verbrechens muss Ella auch entscheiden, ob sie nach Bonn zurückkehren oder in Canterbury bleiben soll. Dort hat sie nicht nur Freunde gefunden, sondern auch einen Mann, der gern mehr für sie sein möchte … 

Taschenbuch, 240 Seiten, ISBN: 978-3-940258-50-2
11,95 € [D]; 12,30 € [A]
E-Book, ISBN 978-3-940258-54-0, 6,99 €

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Wir verschenken Weihnachtslektüre

Eigentlich recherchiert Ella Martin nicht, um Morde aufzuklären, sondern um Romane zu verfassen. Eine ihrer Kurzgeschichten hat sie ganz exklusiv Dryas als Geschenk für unsere Leser zur Verfügung gestellt.

Die Romanze mit dem Titel „Heathrow 12 Uhr 20“ gibt es für alle Leser des Newsletters kostenlos als e-Book (pdf) zum Download in unserem Blog: http://blog.goldfinchverlag.de/12-uhr-20-heathrow/.

Das Passwort lautet "EllaMartin". Viel Vergnügen beim Lesen!

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