Der National Trust in Cornwall

01. Oktober 2018 von Rebecca Michéle


Das im Elisabethanischen Zeitalter erbaute Herrenhaus Higher Barton, in dem seit Jahren gemordet wird, ist ebenso fiktiv wie die dort immer wieder verübten Verbrechen. Häuser wie Higher Barton finden sich zahlreich in Cornwall, viele sind heute elegante Hotels, einige auch noch im Privatbesitz und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde es für die Aristokratie immer schwerer, ihre Anwesen zu erhalten. Die Steuern und Unterhaltungskosten für Herrenhäuser sind enorm; beim Denkmalschutz gelten strenge Auflagen, die ebenfalls sehr kostspielig sind. Daher übereigneten die Eigentümer ihren Besitz dem National Trust. Die gemeinnützige Organisation betreut Objekte aus dem Bereich der Denkmalpflege und des Naturschutzes in England, Wales und Nordirland und macht diese für die Öffentlichkeit zugänglich. Gegründet wurde der National Trust bereits 1895, aber erst nach dem Ende des 2. Weltkrieges widmete er sich intensiv der Restaurierung und Verwaltung von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern. Das erste größere historische Gebäude, das der Trust 1947 übernahm, befindet sich in Cornwall: Cotehele House.

Das im Elisabethanischen Zeitalter erbaute Herrenhaus Higher Barton, in dem seit Jahren gemordet wird, ist ebenso fiktiv wie die dort immer wieder verübten Verbrechen. Häuser wie Higher Barton finden sich zahlreich in Cornwall, viele sind heute elegante Hotels, einige auch noch im Privatbesitz und der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts wurde es für die Aristokratie immer schwerer, ihre Anwesen zu erhalten. Die Steuern und Unterhaltungskosten für Herrenhäuser sind enorm; beim Denkmalschutz gelten strenge Auflagen, die ebenfalls sehr kostspielig sind. Daher übereigneten die Eigentümer ihren Besitz dem National Trust. Die gemeinnützige Organisation betreut Objekte aus dem Bereich der Denkmalpflege und des Naturschutzes in England, Wales und Nordirland und macht diese für die Öffentlichkeit zugänglich. Gegründet wurde der National Trust bereits 1895, aber erst nach dem Ende des 2. Weltkrieges widmete er sich intensiv der Restaurierung und Verwaltung von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern. Das erste größere historische Gebäude, das der Trust 1947 übernahm, befindet sich in Cornwall: Cotehele House.

Übergibt man seinen Besitz dem Trust, dann wird oft ein Wohnrecht für die Familie in einem abgetrennten Bereich des Hauses ausgehandelt. So wurde zum Beispiel 1957 mit den Besitzern des Saint Michael’s Mount ein Wohnrecht für die Familie für die nächsten 999 Jahre vereinbart. Es ist also durchaus möglich, bei einem Besuch auf dem Inselberg Angehörigen der Familie St Aubyn zu begegnen. Diese wohnen in einem für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Teil der alten Befestigung.

Neben den historischen Gebäuden kümmert sich der National Trust auch um Landschaftsgärten, Parks und weite Teile der Küstenlinie, wie z. B. den South West Coast Path.

Mitglieder des National Trust erhalten zu allen Objekten freien Eintritt, ebenso verwaltet der Trust zahlreiche Parkplätze an den Küsten, auf denen Mitglieder kostenlos parken. Bei einer Reise durch England kann sich eine Mitgliedschaft im National Trust durchaus lohnen, wenn man Schlösser, Burgen und Herrenhäuser besichtigen möchte. Neben der

Jahresmitgliedschaft gibt es auch Mitgliedschaften für nur sieben Tage. In allen Geschäftsstellen des Trust stehen freundliche Mitarbeiter gern für eine Beratung zur Verfügung.

Der Präsident des National Trust ist Charles, Prince of Wales.

Informationen unter: https://www.nationaltrust.org.uk/

Über die Autorin

Rebecca Michéle, geboren 1963 in Süddeutschland, lebt mit Ihrem Mann in der Nähe von Stuttgart. Seit 15 Jahren widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und hat bereits mehrere historische Romane und Krimis veröffentlicht. Mehr unter: www.rebecca-michele.de